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Legenest für Wachteln

Das Legenest für die Wachteln

Gefunden auf: https://www.wachtel-wissen.de/wachtelstall/einrichtung/legenest/

Wachteln können eine erstaunliche Legeleistung von 350 Eiern jährlich erbringen. Um in den Genuss der kleinen Geschmackswunder zu kommen, müssen diese Eier jedoch erstmal eingesammelt werden. Ein Legenest für Wachteln trägt dazu bei, dass die Eier an einem zentralen Sammelpunkt abgelegt werden und die Suche damit leichter fällt.

Wir verraten welche weiteren Vorteile mit dem Legenest verbunden sind und wie das perfekte Wachtelnest aussieht.

Wachtel sitzt in Legenest

Warum brauchen Wachteln Legenester?

Die domestizierte Legewachtel hat ihren Bruttrieb und die damit verbundene Nestsuche weitestgehend abgelegt. Deshalb legen Wachteln ihre Eier häufig quer Beet in der gesamten Wachtelbehausung.

Dadurch ergeben sich folgende Probleme: Die Eier verschmutzen, sie nehmen Schaden und werden oft übersehen.

Legenester sind eine tolle Lösung.

Legenest mit Wachteleiern

Die Vorteile von Legenestern im Überblick:

  • Schutz vor Beschädigungen: Eier, die im Nest liegen, sind durch die Einstreu vor Zerbrechen und winterlichen Minusgraden geschützt.
  • Verminderter Anteil an Streueiern im Stall: Sobald die Wachteln mit dem Legenest vertraut sind, werden sie einen Großteil der Eier dort ablegen. Für den Halter gestaltet sich die tägliche Eientnahme damit deutlicher leichter. Er spart Zeit, weil er weiß, wo er suchen muss.
  • Natürlicher Nistplatz: Ob die Naturbrut gelingt, ist unter anderem davon abhängig, dass die Henne einen geeigneten Nistplatz findet. Legenester erleichtern ihr die Suche und begünstigen damit einen guten Brutverlauf.

Achtung: Es kann eine Weile dauern, bis die Wachteln ein neues Nest akzeptieren.

Unser Tipp

Legenester, die als Nistplatz genutzt werden, sollten während der Brut möglichst nicht verändert werden. Auch wenn die Zweige nicht mehr frisch oder das Nest schon ausgetreten sind, kann der Austausch des Nistmaterials bis nach dem Schlupf warten.

Unterschiedliche Legenest-Modelle

Im Handel werden unterschiedliche Varianten von Legenestern angeboten:

  • Konstrukte aus Holz,
  • Legenester aus Gras,
  • Mulden aus Kunststoff,
  • v. m.

Wer die Vorlieben seiner Wachtel noch nicht so genau kennt, kann verschiedene Typen anbieten und so herausfinden, welches Nest am besten ankommt.

Unsere Empfehlungen:

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Wie groß sollte ein Wachtelnest sein?

Die meisten Wachteln fordern ein Nest, das in etwa so groß ist, wie sie selbst, also bis zu 20 Zentimetern an den Seiten und etwas niedriger in der Höhe.

Welche Einstreu ist geeignet?

Wachteln legen ihre Eier bevorzugt an Orten, die gemütlich sind. Für den Halter bedeutet das, dass er herausfinden muss, welche Art Einstreu seine Schützlinge bevorzugen.

Prinzipiell kann für das Legenest die gleiche Einstreu genutzt werden, die auch andernorts verwendet wird. Sie sollte aber scharrbar sein, damit die Wachteln sich das Nest entsprechend ihrer Bedürfnisse einrichten können.

Alternative Hühnernest?

Die meisten Legenester für Hühner sind in der Wachtelhaltung denkbar ungeeignet.

Ein Hühnernest ist ungefähr doppelt so groß wie ein Wachtelnest. Wachteln nehmen Nester dieser Größe nicht gut an. Abgesehen davon sind Hühnernester häufig so konzipiert, dass sie schwebend montiert werden können. Wachteln hingegen ziehen ebenerdige Legenester vor.

Wachtelnest Marke Eigenbau

Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Wachtelnester ganz einfach selbst hergestellt werden. Wachteln stellen an das Legenest keine großen Anforderungen, weshalb eine simple Holzvorrichtung vollkommen reicht.

Das verwendete Holz sollte aber eine Mindeststärke von 9 mm haben und feuchtigkeitsabweisend behandelt sein, damit es bei Nässekontakt nicht aufquillt.

Damit die Wachtel sehen kann, was um sie herum geschieht, muss das Nest mit geeigneten Öffnungen versehen werden. Am besten ist es, wenn die Sichtfenster so groß sind, dass sie zugleich als Einstieg fungieren. Zwei Öffnungen sollten es mindestens sein, damit die Wachtel zur Not flüchten kann, wenn sie durch ein anderes Tier in Bedrängnis gerät.

Mittels Stichsäge oder einem kreisrunden Bohraufsatz sind Fenster/Türen schnell gemacht.

Glücklich ohne Nest?

Es muss nicht immer ein gekauftes Nest sein. Die Japanische Legewachtel baut sich ihr Nest auch gerne selbst. Sie zieht sich dafür bevorzugt in abgedunkelte Ecken zurück, die ausgepolstert sind und Schutz bieten. Die Wachtel scharrt sich dort eine kleine Mulde aus, die sie als Ablageort für ihre Eier nutzt. Kuschelige Einstreu, wie Heu und ein Dach aus Zweigen sind für den natürlichen Nestbau optimal.